Einzelhändler rechnen dem Smartphone einen hohen Wert als Publikumsbringer zu – lokale Suche verlagert sich immer mehr vom Desktop auf das Smartphone!
Posted on | Januar 21, 2012 | No Comments
Die E-Commerce-Umsätze steigen enorm. Zwar zeigt eine der letzten Befragung des bvh (Bundesverband des Deutschen Versandhandelsund) und der CEG (Creditreform Consumer GmbH) klar auf, dass mittlerweile bereits über ein Drittel aller Bundesbürger bei bestimmten Produkten oder Produktgruppen den Einkauf im Online- und Versandhandel gegenüber dem Kauf im stationären Handel bevorzugen.
Dennoch: der überwiegende Anteil (70%) der Einkäufe finden im stationären Handel / Einzelhandel lokal vor Ort statt!
Wer als Ladenbesitzer dennoch glaubt, er brauche keine Internetpräsenz, kennt den ROPO-Effekt noch nicht. Mit ROPO ist Research Online Purchase Offline gemeint, also die Recherche im Internet bevor man dann doch im Laden kauft oder ein Restaurant besucht. Eine Umfrage des Ad-Networks CityGrid Media aus dem März 2011 ergab, dass etwa 70%! der Konsumenten vor dem Kauf online recherchieren.
Für 43% dieser ROPOs war Google Ausgangspunkt der Recherche. Für 30% der Konsumenten – und damit Platz 2 – waren Yellow Pages (Gelbe Seiten / www.gelbeseiten.de) online Ausgangspunkt des dann vor Ort getätigten Umsatzes. Bewertungsseiten wie z.B. www.golocal.de und Facebook lagen mit 13% bzw. 12% nahezu gleichauf.
Durch die weitere Verbreitung von Smartphones kommt auf diese Marketingchance noch mehr Druck. Die Recherche vor dem Kauf verlagert sich vom Desktop auf Mobile. Die Studie von Retail Systems Research (RSR) zeigt auf, dass immer mehr Einzelhändler dem Smartphone einen hohen Wert als Publikumsbringer zuweisen. 2011 waren es schon 31% gegenüber nur 20% in 2010.
Noch interessanter ist die Tatsache, dass noch in 2010 über ein Drittel aller Retailer dem Smartphone jeglichen Wert als Verkehrsbringer absprachen. Dieser Wert hat sich dramatisch auf nur noch 13% reduziert. Nur noch eine kleine Minderheit der Einzelhändler in USA ist der Meinung, dass Smartphones keinerlei Wertschöpfung für ihren eigenen Laden bringen.
Weitere Links:
>> Apps von Gelbe Seiten , Das Telefonbuch und Das Örtliche
>> Kostenlose Websites für Unternehmen (www.online-durchstarten.de)
>> Kostenloser Eintragsservice für Verzeichnisse
Tags: das oertliche > dasoertliche > dastelefonbuch > Einzelhandel > gelbe seiten > gelbeseiten > local search > Lokale Suche > ropo > telefonbuch
Suchmaschinen und Verzeichnis- kataloge generieren 0,9% Mehr-Wertschöpfung des BIP in Deutschland! Lokale Suche deutlicher Treiber
Posted on | Januar 14, 2012 | 3 Comments
Inspiriert von einer McKinsey & Company Studie mit dem klangvollen Namen „The impact of Internet technologies: Search“ – habe ich mir Gedanken gemacht, wie man den unbestreitbar vorhandenen Nutzen der lokalen Suche für unsere Verhältnisse in Deutschland beziffern könnte.
Die o.g. Studie beziffert die aus Suchmaschinen generierte Mehr-Wertschöpfung für Deutschland auf 0,9% des Bruttoinlandsproduktes. D.h. das Bruttoinlandsprodukt wäre 0,9% geringer ohne Suchmaschinen und Verzeichniskataloge.
Wie entsteht diese Mehr-Wertschöpfung? Zum einen entstehen enorme Effizienzvorteile bei Suchenden, sowohl Konsumenten als auch Unternehmen. Die Kontaktmöglichkeiten und der Informationsfluss sind schneller und vielfältiger. Daraus resultieren neben Zeitersparnis wiederum auch Preisvorteile beim Einkauf von Gütern und Waren. Weiterhin entstehen zusätzliche Erlöse für den Handel mit Produkten, da nun Marktkontakte entstehen, die ohne Suchmaschine nicht zustande gekommen wären.
Das ist aber noch nicht alles!
Weiterer Ausgangspunkt meiner Überlegungen ist zunächst die Feststellung, dass rd. 12% der Suchanfragen über die klassischen Online Suchmaschinen einen explizit lokalen Charakter haben (bei impliziten Anfragen geht man von 30% aus, s.a. meinen Beitrag „Anzahl der lokalen Suchanfragen über Suchmaschinen in Deutschland!“ oder auch “Lokale Suchanfragen in Deutschland – Teil 2!“)
Wie enorm diese Mehr-Bruttowertschöpfung ist, lässt sich leicht am Beispiel Köln zeigen. Die Bruttowertschöpfung im IHK Bezirk Köln betrug 2008 ca. 68,4 Mrd. €. Der Nutzen, d.h. die Brutto-Mehrwertschöpfung, für den IHK-Bezirk Köln durch Suchmaschinen und Verzeichnisse wie Google, Bing und Gelbe Seiten beträgt:
- für die explizit lokale Suche genau 73 Mio. €
(68,4 Mrd. € *0,9%)*12%
- für die implizit lokale Suche genau 183 Mio. €!
(68,4 Mrd. € *0,9%)*30%
Wohlgemerkt bilden die beiden genannten Beträge nur die Bruttowertschöpfung für ein Jahr (2008) im IHK Bezirk Köln ab. Ihr könnte es ja gerne mal für Euren Heimatort ausrechnen …
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Bedingt Lesenswert: Die Datenfresser
Posted on | November 6, 2011 | 1 Comment
Um es gleich vorweg zu nehmen – für den mündigen “Homo reticuli” (vernetzten Menschen) bietet Die Datenfresser von Constanze Kurz und Frank Rieger nur wenig wirklich Neues! Zum Schmunzeln ist die fiktive Dot-Com Storry der MyBelovedPet.com zu Beginn des Buches, die mich in der Tat an das eine oder andere Start-Up erinnert hat, dass ich kenne – oder begleiten durfte
Darüber hinaus beschreiben die beiden Autoren alle Begleiterscheinungen der großen Datenkraken – verlieren sich aber für meinen persönlichen Geschmack zu oft sehr nah am Rande von Verschwörungstheorien. Da wird z.B. von “Geheimdienstmethoden für Polizeibehörden” oder “Auf dem Weg zum Pre-Crime gesprochen” – Hintergründe oder Belege beiben jedoch sehr vage.
Zum Ende des Buches habe ich mir allerdings schon die Frage gestellt, ob Die Datenfresser nicht mein persönlicher Startpunkt zum deutlich zurückhalterenden Umgang mit den sozialen Netzwerken und dem großen “G” sein müsste. Abgesehen davon bieten BING und Yahoo! auch feine Suchergebnisse. Gleichwohl muss man sagen, dass auch die beiden zuletztgenannten mit der Daten- und Profilgererierung ihr Geschäft machen. Also auch nur eine bedingt taugliche Lösung! Insofern ist Die Datenfresser allen sorglos agierenden Netzteilnehmern zu empfehlen – für Leser meines Blogs bietet das Buch dagegen (wahrscheinlich) nur wenig Erhellendes.
Deshalb von mir nur ein – bedingt Lesenswert!
Wer´s lesen möchte: hier bei www.buecher-wiesbaden.de einfach zu bestellen.
Tags: Community > Datenkrake > facebook > google > myspace > Social Media > soziale Netwerke > suchmaschinen > twitter > web2.0
Haben die neue geoTLD Projekte wie z.B. dotkoeln mit .koeln einen positiven SEO Effekt?
Posted on | August 13, 2011 | No Comments
Geht es um die Einführung neuer geoTLD Projekte bekomme ich bei allen Meetings oder Vorträgen spätestens nach fünf Minuten die gleiche Frage gestellt: “Haben die neuen geoTLDs auch einen positiven SEO-Effekt?”
Um es vorweg zu nehmen: Ja – die neuen geoTLDs wie z.B. .koeln (dotkoeln) haben nach meiner festen Überzeugung das Zeug für einen guten SEO Effekt – aber ohne SEO Grundregeln werden auch die neuen geoTLDs keine Wunder vollbringen können!
Nachdem der Vorstand der Internetverwaltungsorganisation ICANN am 20.06.2011 im Rahmen seines 41. Meetings in Singapur die Einführung neuer generischer Top-Level-Domains beschlossen hat, ist der Weg für “.koeln” und viele weitere Endungen nun endgültig frei. Ein Grund mehr, die SEO Relevanz der neuen geoTLDs zu betrachten.
Wer kann uns dazu einen besseren Überblick liefern, als mein ehemaliger Neomo Geschäftsführer-Kollege Stefan Fischerländer – jetzt SEO Agentur Gipfelstolz ? Hier sein Statement:
Im Allgemeinen haben Top-Level-Domains keinen direkten Einfluss aufs Ranking. Allerdings nutzt Google country-code-Domains (etwa .de), um eine grundlegende Zuordnung von Websites zu Ländern machen zu können. Damit ist Google in der Lage, länderspezifische Inhalte in der jeweiligen Google-Version zu ranken. So werden etwa .it-Domains mit deutschsprachigem Inhalt (Südtirol!) in der italienischen Google-Suche unter google.it besser platziert als Webseiten auf einer .de-Domain. Eventuell könnte ein ähnlicher Effekt für geoTLDs eintreten – allerdings ist Google bekannt dafür, globale Lösungen zu verfolgen und die geoTLDs sind bislang ja nur sehr punktuell vorhanden.
Trotzdem ist es möglich, geoTLDs auch für Suchmaschinenoptimierung zu nutzen. Denn erfahrungsgemäß werden Websites häufig so verlinkt, dass der Domainname als Linktext benutzt wird. So wird etwa von mehreren Sites aus mit dem Linktext <em>huenemohr.de</em> auf diese Website hier verlinkt. Dieser Effekt wird dazu führen, dass etwa die Website “www.rechtsanwalt.koeln” häufig mit Linktexten wie <em>rechtsanwalt.koeln</em> oder <em>www.rechtsanwalt.koeln</em> verlinkt wird; damit führt also die geoTLD dazu, dass der Linktext auf fremden Seiten quasi automatisch der gewünschten Suchanfrage – im Beispiel: <em>rechtsanwalt köln</em> entspricht. Dies ist für SEO sehr hilfreich, denn der Linktext ist nach wie vor das wichtigste Rankingkriterium von Google.
Hier noch einige Interessante Links zu dieser Frage:
- New gTLD Opportunities… estimated impact on SEO?
- Websites für mehrere Regionen – Google Blog
- Übersicht neuer geoTLD Initiativen – Deutschland führt mit 8 geplanten geoTLD Projekten vor Spanien mit 6 Initiativen! – Mein Blogbeitrag
- Relevanz der neuen geoTLDs für die lokale Suche
Tags: domain > domains > dot koeln > dotkoeln > geoTLD > icann > SEO > tld > top level domain
Mobile Apps des Greven´s Adressbuch-Verlags – Interview mit dem Kölner Lifestyle Magazin CityNEWS
Posted on | August 13, 2011 | No Comments
Fast zeitgleich zum millionsten Download der Mobile-App von Das Telefonbuch sowie dem Launch der Gelbe Seiten Notfall App hatte ich die Gelegenheit im Interview mit dem Kölner Lifestyle Magazin City-News über die neusten Entwicklungen unserer mobilen Verzeichnismedien zu berichten!
Hier geht´s zum Artikel: Interview mit Greven’s Geschäftsführer Patrick Hünemohr
Tags: Das Telefonbuch > gelbe seiten > Lokale Suche > mobile > Mobile Apps. Apps > telefonbuch


















