huenemohr.de – webmarketing

Lesenswert: Buy.ology – Warum wir kaufen, was wir kaufen von Martin Lindstrom

Posted on | August 29, 2010 | No Comments

Als ich einen sehr guten Freund um die Einschätzung zu Buy.ology von Martin Lindstrom gebeten habe, bekam ich die lapidare Antwort: “Schon ganz gut, aber – es wird dich als Internetwahnsinnigen langweilen, weil es zuviele Fragen aus dem klassischen Marketing  zu Kaufverhalten von Konsumenten und den damit verbundenen Fragen für Marken und Hersteller geht …”. Soweit so gut – für alle die sich regelmäßig die Frage stellen, warum wir kaufen, was wir kaufen und warum wir nicht ein anderes Produkt gewählt – oder ein anderes Internetportal benutzt haben, ist Buy.ology genau richtig!

Die Kunst für die Martin Lindstrom steht nennt sich Neuromarketing – und  dafür hat er tausenden von Konsumenten im wahrsten Sinne des Wortes mit Hilfe von Hirnscannern und Tomografen in den Kopf geschaut. Sein Ziel: Antworten darauf zu finden, warum wir kaufen, was wir kaufen! Da 90% der Kaufentscheidungen heute unbewußt getroffen werden, ist es schon mehr als verwunderlich, wie lange es gedauert hat, bis Wissenschaft und Marketing über Neuromarketing zusammengefunden haben, um endlich schlüssige Aussagen über Kaufentscheidungsprozesse zu bekommen.

Schon zu Beginn seiner unzähligen Beispiele zeigt er auf,  dass erschreckende Fotos auf Zigarettenpackungen Raucher nicht etwa abschrecken, sondern zu noch mehr Zigarettenkonsum und Sucht anregen! Millionenteure Fehler von Ford beim Productplacement, die Macht von Ritualen und Aberglaube im Kaufverhalten sowie der Nachweis, dass die These “Sex sells” quatsch ist, bilden nur einige spannende Aspekte. Mit dem Nachweis, dass Nutzer von Telefonbüchern auf Farbanzeigen deutlich besser reagieren als auf Schwarzweißanzeigen, hat sich Lindstrom dann endgültig meinen Respekt erarbeitet ;-) )

Ergo: Lindstrom gelingt es auf hohem Niveau mit gut ausgewählten Beispielen die Möglichkeiten von Neuromarketing aufzuzeigen. Das Buch ist flott und spannend geschrieben – daher vor mir ein klares: LESENSWERT!

Die Website von Martin Lindstrom findet Ihr hier … (http://www.martinlindstrom.com/)

Das Buch könnt Ihr bei virtualcity – besagtem guten Freund – hier direkt bestellen … (virtualcity.de)

Mobile Verzeichnismediennutzung in den USA bei 5.6%. Mobile Nutzung von DasTelefonbuch in Köln bei 6%!

Posted on | August 18, 2010 | No Comments

In der vergangenen Woche hat eine comScore Studie im Auftrag der Yellow Pages Association (YPA) ergeben, das in den USA rd. 5.6% der Nutzer von Verzeichnismedien diese über mobile Endgeräte verwenden! Demgegenüber konnten wir in unserer (Greven´s Adreßbuch-Verlag Köln GmbH & Co. KG) aktuellen Reichweitenstudie für DasTelefonbuch in Köln ermitteln, dass bereits 6% der 500 Befragten Nutzer den Zugriff auf DasTelefonbuch über mobile Endgeräte absetzen! Natürlich läßt sich jetzt einwenden, dass die Ergebnisse aus einer Großstadt wie Köln nicht mit dem Rest des Landes zu vergleichen sind – das stimmt! Trotzdem denke ich, dass die Zahl beachtlich ist und auch klar aufzeigt, welche Entwicklungsgeschwindigkeit die mobile Nutzung erreicht. Die Gesamtzahl in Deutschland für die mobile Verzeichnismediennutzung liegt nach den aktuellen Zahlen des vdav übrigens bei rd. 1%.

Lokale Suchanfragen in Deutschland – Teil 2!

Posted on | August 11, 2010 | No Comments

Im März habe ich über die Anzahl lokaler Suchanfragen über Suchmaschinen in Deutschland berichtet. Das Ergebnis dazu war, dass wir in Deutschland rd. 4.7 Mrd. Suchanfragen im Monat über Suchmaschinen haben. Bei der Frage wieviele der 4.7 Mrd. Suchanfragen rein lokal expliziten Charakter haben, bin ich bei comScore auf eine Studie gestoßen, die dazu rd. 12% ausweist. Das ergibt somit rd. 564 Mio. lokale Suchanfragen pro Monat in Deutschland.

Bei der Frage, wie valide die von comScore ausgemessene Anzahl expliziter Suchanfragen wirklich ist, bin ich vor einigen Wochen auf ein Statement im offiziellen Google Blog gestoßen. Darin heißt es , dass  20% aller Suchanfrage “standortbezogene Suchanfragen” darstellen!

“One out of five searches on Google are related to location”

Schaut man allerdings genauer hin, so erkennt man, dass es sich bei den 20% lokalen Suchanfragen nicht nur um sog. rein generische branchenrelevante Suchanfragen handelt. Vielmehr beinhalten die von Google erwähnten Suchanfragen auch Suchen nach allgmeinen lokalen Plätzen wie z.B. Museen, Schulen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen!

… about where to go, from restaurants and hotels to dry cleaners and bike shops, as well as non-business places like museums, schools and parks.”

Natürlich spricht Google gerne von “business-relevant-places” und meint damit die kommerziell verwertbaren branchenaffinen Suchen! Zieht man allerdings den non-business Anteil der Suchanfragen ab, so landet man bei den von comScore ausgewiesenen rd. 12% kommerziell verwertbaren Suchanfragen. Ergo: die von comScore dargestellte Zahl von bis zu 12% explizit lokaler Suchanfragen über Suchmaschien sind schon ein recht genauer Wert. D.h. in Deutschland werden Monat für Monat ca. 560 Mio. lokale Suchen über Suchmaschinen aufgesetzt.

keep looking »
  • Patrick Hünemohr

    Meine Themen sind lokale Suche, nachhaltige Werbekonzepte für KMUs in Print, Online und Mobile sowie SEM und SEO!
  • Meine aktuellen Tweets

    Powered by Twitter Tools

  • Themen

    adword aol blog bloggen blogger.com blogs Borrell business citysearch Community content dasoertliche dastelefonbuch domain domains dotkoeln eco ecommerce facebook gelbeseiten geotlds going google hitwise icann local local ads local business local search Lokale Suche management monetarisierung myspace news patch ppc Social Media soziale Netwerke Suche suchmaschinen tld tlds twitter web2.0 yelp
  • Meta